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WD: Seid ihr Anhänger der alten oder neuen Generation von Drachenlanze |
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Der überwiegende Teil der Drachenlanzefans liest zuerst die Chroniken und dann die Legende und ist restlos begeistert, von den Abenteuern der Helden der Drachenlanze. Der Leser verlangt nach mehr und findet seine Erlösung, mehr oder weniger befriedet, in den Geschichte.., Heldenlied…, Bund der Drachenlanze, Raistlinchroniken und sollte der er des englischen mächtig sein, in vielen weiteren Büchern, die das Team um Margaret Weis und Tracy Hickman herausgebracht haben.
Doch irgendwann gelangt der Leser an einen neuen Abschnitt. Die Helden der Lanze sind teilweise verstorben oder in fortgeschrittenem Alter. Es ist das erscheinen der neuen Generation. Die alten Helden sind nicht mehr Federführend in der Geschichte Krynns. Langsam aber unaufhaltsam, geben sie das Heft an ihre Nachkommen weiter.
Hier oder spätestens in der Nacht der Drachenlanze spaltet sich die Leserschaft in drei Lager. Jene die mit Wehmut an die Helden der Lanze denken und nicht genug bekommen können, von ihnen zu lesen. Dies aber nicht bekommen, da nichts neues über sie geschrieben wird. Dann die Gegenfraktion. Die begeistert sind von den neuen Helden, die alles viel besser machen, als ihre verstaubten und konservativen „Großväter“. Und zum Schluss, diejenigen die keinen Unterschied machen zwischen neuer und alter Generation. Die die Helden der Drachenlanze verehren und die neue Generation begeistert willkommen heißt.
Zu welcher Leserschaft zählt ihr euch und warum zählt ihr euch dazu? Gibt es Vorlieben, Abneigung und oder einen entscheidendes Buch, das euch zu einen der drei Gruppierungen gemacht hat?
________________________________________ Rechtschreib- und Grammatikfehler habe ich mit Sorgfalt in diesen Beitrag eingefügt. Dies mache ich nur, um euch die größtmöglichste Unterhaltung zu bieten, zu der ich fähig bin.
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14.05.2006, 11:09
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Hm, ich seh das eigentlich in 3 Lagern- die "Alten", die in den Erben wichtig sind und dann die aus den Kindern (Gilthas, Silvanoshei, Mina). Letztere finde ich verdammt uninteressant^^ (für Drachenlanzeverhältnisse). Ansonsten kommts auf die Person an. Denen aus den Erben kann ich eigentlich allen was abgewinnen, sind alle mal was neues... Andererseits überwiegend allein Raistlin, Tolpan und irnwie auch die Barbaren wieder die Erbengeneration...
Also im Prinzip zähl ich mich zu denen die keinen allzugroßen Unterschied sehen- bis eben diese meiner Meinung nach ungelungene Krieg der Seelen- Generation kommt...
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...
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14.05.2006, 12:00
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Ob wohl ich wie die meisten mit der chronik angefangen hab, muss ich sagen, dass ich zu der jüngeren generation gehöre ( verweis auf den namen links).
nachdem ich lange jahre keine dl gelesen hab haben mich die bücher ab war of the souls erst wieder zu einem begeisterten leser gemacht.
aber läuft das nicht wieder auf eine diskussion zum thema geschmack hinaus, welche völlig sinnlos ist???
________________________________________ "noble effort. leaping into the fray. i guess hookers really are street smart and tough" - dr. light
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14.05.2006, 12:49
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Ich zähl mich dann wohl zu den Fans der "alten Helden". Nachdem ich die Chroniken gelesen hab war ich sofort begeistert. Was vor allem an Raistlin lag. Anschließend hab ich die Raistlin Chroniken, Legenden und die Geschichten gelesen. Was meine Vorliebe dafür noch verstärt hat. Jetzt hab ich so langsam mal mit den neuen angefangen. Ich kann nicht behaupten dass sie weniger gut sind aber Raistlin fehlt mir da einfach
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"In einer Welt wie dieser muss man sich immer auf irgendeine Weise zum Sklaven machen.
Niemand ist frei.
Aber vielleicht ist die Liebe die einfachste Art der Sklaverei - einfacher als Hass - oder Angst - oder Armut - oder Ehrgeiz - oder Stolz"
"Ziele auf den Mond, wenn du daneben schießt landest du trotzdem bei den Sternen"
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14.05.2006, 17:22
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Ganz klar die alten Helden. Ansatzweise noch bis zu den Erben, denn Stahl fand ich schon cool.
Alles andere und/ oder was danach kam ist einfach nur gähend langweilig aufgebrühter Kaffee.
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„Ich bin ja quasi die perfekte Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Gibt's in der Form ja sonst nur auf dem Straßenstrich.“
B. Stromberg
Urin kennt keine Grenzen.
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14.05.2006, 18:56
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Kurz und bündig schließe ich mich dem Elfenritter an.
________________________________________ Held und Herzog von Sippach
Wir sind die Bösen
Startbretter sind toll!!!
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14.05.2006, 20:26
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Die alten Helden haben tierisch gerockt und ich fand den stil einzigartig. Aber auch die neuen find ich gut. Gibt in der ganzen DL saga nur wenig was ich nicht mag ^^
Mein Liebling bleibt allerdings die Legenden. Raistlin, Crysania, Dalamar, Tanis, Caramon und Tolpan.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nanami am 15.05.2006, 08:47 Uhr.
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14.05.2006, 20:33
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Hi , ich bin auch wieder mal da und wollte mitteilen dass ich eigentlich alle Bücher der DL gut finde........ am liebsten aber die Bücher lese in denen Flint und Tolpan vorkommen.
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14.05.2006, 23:31
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Ganz klar die neuen Helden. Dhamon Grimmwolf zum Beispiel ist ein derart interessanter und tiefgründiger, spannender und von Jean Rabe gut erzählter Charakter, dass er in der Kategorie "Zwielichtige Charaktere" selbst Raistlin Majere vom Thron geschubst hat.
Und dann Mina! Einfach nur genial. Welch Potential! Welch Epik, wenn man die Mina als kleines Mädchen kennt. Und nun scheint es, als hätte Margaret Weis die Mina in eine reife, erotische, sehr "zwielichtige" Gestalt verwandelt...ich sage scheint, weil ich die Dark Disciple Trilogy noch nicht gelesen habe...doch wenn es so ist, dann sehe ich gute Chancen, dass Mina die neue Raistlin Majere werden kann, also was die Genialität des Charakters angeht.
Wo wir dabei sind, Mina und Dhamon. Mein persönliches Traumpaar in dieser Sekunde.
Wie auch immer, meine Gedanken sind in der Gegenwart, bei den neuen Helden. Die alten waren gut, keine Frage, aber die neuen sind einfach genial.
o..o..Murmel Beutelleer..o..o
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15.05.2006, 04:45
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Ohne lange nachzudenken kann ich sagen, dass die Chroniken und Legenden die besten Bücher/Geschichten sind die ich je gelesen habe.
Die "alten" Helden sind der Maßstab, an denen sich alle anderen messen lassen müssen. Wer kennt sie nicht: Tanis, Sturm, Tolpan, Flint, Flußwind, Goldmond, Caramon und Raistlin?
Doch auch die neuen könnten soetwas entstehen lassen. Mina ist auch hier meine unumstrittene Favoritin! Wow, was für eine Frau!
________________________________________ Sei mir treu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens reichen! 
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15.05.2006, 08:20
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Also ich bin auch ganz klar ein Fan der "alten" Helden - die Chroniken und Legenden sind für mich die besten Bücher der Drachenlanze. Darin zu lesen, erzeugt ein heimeliges Gefühl - so ein "Kamin + Tasse Tee / Glas Wein Gefühl" - eben wie nach Hause kommen. *grins*
________________________________________ - Kein Mitleid für die Mehrheit -
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15.05.2006, 14:00
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Bin eindeutig ein Fan der alten Generation, da ich die neuen noch nicht gelesen habe! XDDDDDDDDDD
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15.05.2006, 14:43
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@ murmel:
oh oh wir stehen hier ziemlich alleine da!!
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15.05.2006, 19:02
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Ich weis jetzt nicht mehr genau wie oft ich die Chroniken gelesen habe. Bei den Legenden ist es das vierte mal. Mal lese ich die Bücher intensiv, manchmal schnell und oberflächlich. Je nachdem welche Spannung ich bei mir aufbauen möchte. Die Helden der Drachenlanze ist wie ein gutes Paar Schuhe, in den man ohne die Schnürsenkel zu öffnen braucht hineinschlüpfen kann. Es erstaunt mich immer wieder, das ich nach gewisser Zeit, Neues bei den Büchern entdecken kann, da ich Schritt für Schritt mein Dl – Wissen erweitere habe und dadurch neue Anhaltspunkte in den alten Büchern entdecke. Dieses gute Gefühl habe ich bei der neuen Generation der Drachenlanze Helden nicht. Erst recht nicht bei Dhamon Grimmwolf. Dann doch schon eher bei Palin oder Rig. Obwohl sie nicht genügend Tiefe im Charakter aufweisen. Interessant ist nur Stahl Feuerklinge und Mina. Mina habe ich leider noch nicht viel gelesen, aber der Charakter ist schon mal sehr interessant.
Was den neuen Helden so richtig fehlt, ist ein Handlungbogen, der in etwa so subtil gestaltet wurde wie bei den alten Charakteren. Und nicht diese Metzelorgien nach Dhamon Grimmwolf Art. Gute Ansätze und das hat Murmel schon geschrieben, hat Mina (episch halt). Es wäre auch nicht verkehrt, wenn ein Charakter hereinkäme, der so etwa gestrickt ist wie Skie.
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15.05.2006, 23:11
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Komisch dass du Dhamon mit Metzelorgien verbindest. Für mich steht Dhamon für charakterliche Tiefe, spannende und sehr interessante Charakterentwicklung....
o..o..Murmel Beutelleer..o..o
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16.05.2006, 04:10
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Na ja, Dhamon find ich ebenfalls nicht bedonsers interessant. Er ist der "arme" Held, der immer nur das gute will aber immer wieder vom Schicksal "eins auf die Fresse kriegt". Das ist irgendwie, wie soll sich sagen, platt.
________________________________________ Sei mir treu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens reichen! 
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16.05.2006, 08:34
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Viel interessanter als Dhamon fand ich Rikali und Maldred.
Die Nacht der DL hab ich auch gern gelesen. Aber es nicht zu vergleichen mit den alten Bänden. Jean Rabe wird eben nie eine Margaret Weis sein. Der Schreibstil war nicht ganz so meiner.
Da die Kinder der DL so zusammengewuselt war, fand ich das auch ganz schlimm zu lesen. Soviel Wirr hatte bei keiner anderen Reihe von Margaret Weis. Aber das ist wohl darauf zurück zu führen, das Tracy aus dem Stoff der mehr Bücher ausgefüllt hätte drei machen musste und das DL mit den Erben eigentlich aufhören sollte.
Ich freu mich auf die Jünger der DL. Hoffentlich gibt es ein paar schöne neue Charaktere.
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16.05.2006, 10:07
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Du meinst die Erben der DL, Nanami? Die Kinder bestanden ja aus drei Büchern.
Indiana. Klar, es ist ja dein persönliches Empfinden, und das ist auch okay und gut so. Und manches ist auch nicht zu erklären, sondern gefällt einfach oder nicht, aber wenn du sagst: "Er ist der "arme" Held, der immer nur das gute will aber immer wieder vom Schicksal "eins auf die Fresse kriegt". Das ist irgendwie, wie soll sich sagen, platt." ... würde mich dennoch interessieren, ob du das noch irgendwie begründen kannst, falls es nicht einfach etwas ist, was du "einfach nicht magst".
Denn, so wie du die Story über Dhamon auf diesen kurzen Satz reduzierst, so könnte man auch die Stories der alten Helden auf solch kleine Sätze reduzieren, die sich genauso "platt" anhören würden, oder nicht?
Sturm Feuerklinge z.B. ist auch nichts weiter als "der arme Held, der immer das ritterliche will, aber dieses einfach nicht anerkannt wird".
Tanis ist "nichts weiter als in jeder Hinsicht zwiegespalten". Also wenn das nicht megaplatt ist?
Tolpan ist der kindlich lustige Charakter, der hier und da große Weisheit zeigt.
Raist ist er megaplatte(!) böse, dunkle, geheimnisvolle Charakter, der Macht macht Macht und Magie will (Klischee³) und der Spannung wegen immer wieder mit Menschlichkeit in Berührung gebracht wird.
usw.
Jeder der alten Charaktere ist reduzierbar auf ein simples, zweifarbiges Konzept, welches aus zwei Teilen besteht, die sich beissen bzw. die mehr oder weniger konfliktreich komplementär zueinander sind. Und so auch bei Dhamon. Kannst du dann da noch wirklich von "platt" bei Dhamon reden, ohne die Konzepte der alten Helden auch platt zu nennen?
o..o..Murmel Beutelleer..o..o
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16.05.2006, 10:35
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ich oute mich jetzt einfach mal: In den neuen Büchern machen die ja nur alles kaputt
so! 
Das mag jetzt spießig klingen, aber ich mochte das "gute alte Krynn" aus den Chroniken und den Legenden. Ich mochte die Orden der Magie, die Ritterschaft, die verfehdeten Elfen, die "kleinen und niedlichen Drachen" . Aber mit der zweiten Umwälzung... ich finde es hat sich alles zu sehr verändert Sicher, Neues bedeutet immer das Altes weichen muss, aber das war imho zuviel!
Es fällt mir einfach schwer, mich wiederzufinden, "mein" Krynn darin wiederzuerkennen. Ich will das neue Zeitalter nicht schlechtreden! Zumal ich hier auch zugeben will, dass ich kaum Bücher aus dieser Reihe gelesen habe 
Ich auf jeden Fall werde bei meiner "Version" von Krynn bleiben, auch beim Rollenspiel :)
________________________________________ Bewahre mich davor zu wissen, was ich nicht wissen muss. Bewahre mich davor, auch nur zu wissen, dass es Wissenswertes gibt, von dem ich nichts weiß. Bewahre mich davor zu wissen, dass ich beschlossen habe, nichts von den Dingen zu wissen, die nicht zu wissen ich beschlossen habe.
„Haltet den Dieb! Er hat mein Messer im Rücken!“
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16.05.2006, 10:59
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@ Murmel
Nein ich mein schon die Kinder, du hast nur falsch gelesen: Es war mehr Stoff für drei Bücher da - gab aber nur drei
Und du solltest wirklich mal die Chronik lesen Murmel. Ein gut gemeinter Rat. Dann würdest du es verstehen. Sie haben ein unverwechselbares Flaire. Und wenn du Tanis und besonders Raistlin als Klischee und platt ansiehst, dann fall ich hier gleich echt vom Glauben ab.
Man merkt an deinen Aussagen sehr deutlich das du weder Chronik noch Legenden gelesen hast...
@ Illendil
Ja, früher war alles besser, ne? 
Ich spiele auch vor der zweiten Umwälzung im RPG. Aber in den Büchern finde ich es auch gut das es weiter geht und für neues Platz schafft.
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Nanami am 16.05.2006, 11:29 Uhr.
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16.05.2006, 11:24
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Ich beziehe mich erstmal auf die Hauptgeschichte von Ansalon:
Da bevorzuge ich wohl doch die "älteren" Bücher.
MIt Dhamon u. Co. bin ich nie richtig "warm" geworden, die Overlords sind meiner Meinung nach einer der größten Mißgriffe in der Geschichte von DL.
Der Krieg der Seelen ist eigentlich nicht schlecht, krankt meiner Meinung nach aber daran, daß er dem "Wiederherstellen" von Krynn dient und dabei manches "geretcont" wird (Folge der schrecklichen Overlords) ... Insbes. gefällt mir die Sache mit dem Einen Gott nicht -> die "Takhisis-stiehlt-den-anderen-Göttern-die-Welt-unter-der-Nase-weg" ist für mich ziemlich unglaubwürdig u. verhunzt das Ende v. Dragons of Summer Flame.
Auch mit den (neuen) Protagonisten im Krieg der Seelen bin ich nicht "warm" geworden, mit Ausnahme v. Galdar. Mina mag ich ehrlich gesagt nicht sonderlich. U. was die Dark Disciple Trilogy betrifft ... kenne bislang nur Band eins, aber man liest ja immer wieder mal was über Band zwei ... da stört mich das mit den Göttern schon ein bissle, u. was Mina ist/wird noch mehr.
Nebenstrang:
Wizards' Conclave ... *GRMPFLMPFL*
Dark Thane ... *GRMPFLMPFL*
Rise of Solamnia, Band 1 *GRMPFLMPFL*
Mit diesen 3 neuen Büchern habe ich wirklich das eine oder andere Hühnchen zu rupfen!
Wie Illendil sagt, in den neuen Büchern machen die alles - oder ziemlich viel - kaputt: Beide Elfenreiche, Thorbardin, Solamnia wie es bislang war, ... Malystryx hat ein Kenderreich vernichtet, usw.
Das ist wirklich zu viel!
Daneben gibt es aber auch gute neue Bücher:
- Taladas Trilogy
- das Buch mit Usha (Titel gerade nicht im Kopf)
- Mino Tril. (abgesehen v. gewissen Dingen)
...
Aber auch nicht alles, was alt ist, ist gut:
- Meetings Sextett (teilweise nette Ideen/Ansätze, aber größtenteils *uggghh*)
- Preludes (s.o.)
- Hederick, the Theocrat ...
Und auch im "Altertum" gibt es auch neben den Helden der Lanze Bücher/Charaktere, die klasse sind:
- Kaz & Huma
- Stanach (-> Stormblade)
- Icewall Tril. (ne neuere Tril., die aber im "Altertum" spielt)
- u.a.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loreseeker am 16.05.2006, 11:37 Uhr.
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16.05.2006, 11:33
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Nanami ich glaube schon, das Murmel die Chroniken und Legenden sehr aufmerksam gelesen hat. Er will ja auch nicht behaupten, das die alten Helden in irgendeiner Form schlecht dargestellt wurden. Sondern er stört sich daran, das Dahamon Grimmwolf von einigen hier, als Charakter dargestellt wird der keinen Tiefgang hat. Murmel antwortet auf Indianas Aussage
Zitat Indiana
"Er ist der "arme" Held, der immer nur das gute will aber immer wieder vom Schicksal "eins auf die Fresse kriegt". Das ist irgendwie, wie soll sich sagen, platt." .
Zitat Ende
Das war Murmel einfach zu wenig begründet und deswegen stellte er die Helden in ähnlich kurzen Sätzen dar. Das tat er deshalb um aufzuzeigen das man auch bei den alten Helden anders argumentieren kann.
@Murmell
Du hast gefragt:
Zitat Murmel Beutelleer
Komisch dass du Dhamon mit Metzelorgien verbindest. Für mich steht Dhamon für charakterliche Tiefe, spannende und sehr interessante Charakterentwicklung....
Zitat ende
Antwort:
Die Metzelorgien sind ein sehr subjektiver Eindruck von mir. Ich beziehe mich auf den Standart von Drachenlanze, der, was Kämpfe mit vielen Toten, selbst in den Kriegsbeschreibungen angeht sehr gering ausfällt.
Wenn dann ein Dhamon Grimmwolf daherkommt und hemmungslos unter der Teilkontrolle von Malystryx alles niedermäht, was ihn in den Weg kommt, ist es nach meiner Meinung zu viel und gehört angeprangert.
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16.05.2006, 12:37
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Illendil. Die Orden der Magie sind doch wieder da. Auch die Ritterschaften. Verfehdet sind ohnehin alle miteinander. und kleine und niedliche Drachen gibt es immer noch. Denn die großen sind ja schon wieder (fast) alle tot. :-)
Stimmt. Nanami. Es hätte natürlich noch dicker sein können. Besonders die Drakonier von Teyr haben mir persönlich gefehlt.
Die Chroniken habe ich doch schon gelesen, Nanami. (Wie kann es da kommen, dass man an meinen Aussagen deutlich ablesen kann, dass ich es nicht gelesen hätte? *grins*)
Und dass die Charaktere platt wären, das hat Indiana gesagt. Auch wenn er es auf Dhamon bezog. Aber da die anderen Charaktere auch auf solch kurze Sätze reduziert werden können .... Aber mein Beitrag steht da immer noch nur als große Frage an Indiana, nicht als Aussage meinerseits.
Loreseeker:
"Das ist wirklich zu viel!"
-> In wie fern zu viel?
o..o..Murmel Beutelleer..o..o
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16.05.2006, 12:44
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Vernichtete oder praktisch vernichtete Reiche, deren Bevölkerung zum Großteil auf der Flucht ist oder im Exil lebt:
- Qualinesti
- Silvanesti
- Goodlund (Kender)
(Daß es überhaupt noch Qualinesti u. Silvanesti gibt, nimmt mich schon wundern ... u. daß es so viele sind, wie in Sanctuary geschrieben wird, halte ich für unrealistisch, nicht zu dem War of Souls u. a. passend).
Länder/Reiche, die gleichfalls arg gebeutelt sind/werden:
- Süd-Ergod (Kagonesti)
- Thorbardin (-> erst Last Thane, u. dann Dark Thane!)
- Solamnia
Die Minos sind zwar nun - derzeit - auf einer Erfolgswelle, ihre Heimat wurde aber auch arg gebeutelt durch die internen Kämpfe (Minotaur Trilogy). Zum Glück (für sie) haben sie trotzdem noch genug Kämpfer, um andere Reiche zu erobern (muß recht viele Minos geben ...).
Und - wie lange bleiben sie auf der Erfolgswelle? Da kommt doch die Ogertrilogie u. in der Mino-Trilogie gibt es ja schon gewisse ... Omen ...
Hab ich was vergessen?
Ach ja, der War of Souls hat Ansalon ja auch in Mitleidenschaft gezogen ...
Für mein Empfinden ist das einfach zu viel ... Vernichtung, Vertreibung, Untergang, etc.
Mann kann doch nicht alles "kaputt" machen, oder? ... denn wenn die Welt nur noch ein Trümmerhaufen ist, was bleibt dann?
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16.05.2006, 13:09
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*verwirrt bin*
Dann... waren es die legenden die du nicht gelesen hattest.
Aber wie ich sehe, hast du das ja auch aus einem anderen Grund geschrieben als ich dachte, also nehm ich meine Aussage natürlich zurück.
Das Silvanesti ein Minotaurenhort, Qualinesti ein Sumpfloch und Süd Ergod ein Eisblock ist finde ich allerdings auch ziemlich mies.
Wo wir wieder beim amerikanischen "Immer größer Katastrophen? Her damit!" wären...
Das ist so ein Punkt der hätte echt nicht sein müssen. Genauso das Silvanoshei so früh abgekratzt ist. *schnüff* Ich mochte ihn. Er wär ein besserer Elfenkönig als Gilthas. Gilthas wäre woanders besser aufgehoben... Das ist wohl etwas was ich Mina immer krumm nehmen werde.
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16.05.2006, 13:49
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@ Nanami
Wieso denkst du, dass ausgerechnet Silvanoshei ein besserer König als Gilthas war?
Aber das Phänomen "Größer und Kaputter" gibts nicht nur bei den Amis. Wenn einem nicht mehr so viel einfällt, kommt das in jedem Land vor.
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16.05.2006, 14:01
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Warum ich Dhamon irgendwie "platt" finde. Es ist schon einige Zeit her, dass ich die Bücher gelesen habe. Aber es ist mir in Erinnerung geblieben, dass er immer aber auch wirklich immer Pech hatte. Das ist mir einfach zuviel "Charakter".
Man ließt ein paar Seiten, es scheint sich was zu ändern, und zack kommt der nächste "Schicksalsschlag". Das fand/finde ich zuviel, einfach zuviel.
Mina hingegen, hat in ihrem bisherigen Leben ein stetiges Auf und Ab erfahren. Es war nicht alles schlecht, es war aber auch nicht alles gut. Ich kann es kaum abwarten Neuigkeiten zu erfahren.
________________________________________ Sei mir treu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens reichen! 
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16.05.2006, 14:20
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@ Leld
Das wäre spannender geworden. Silvanoshei hat gute Ansätze gezeigt. Zum guten und zum schlechten. Ich fand diesen etwas naiven, wagemutigen Jungen einfach sympatisch und war richtig froh als ich zum ersten mal von ihm gelesen hab. Die erste Szene wie er im Gewitter steht und wie er sich dann mit Samar rumärgert. Göttlich ^^
Ich sage nicht, dass er besser die Elfen regiert hätte, aber er hatte eine Persönlichkeit aus der man viel machen hätte können.
Gilthas ist eben Gilthas. Er hat nicht so schöne Ambitionen zum Wahnsinn.
Naja, was ich sagen will, Silvanosheis Tod war einfach zu früh. Wollte noch sehn wie er sich entwickelt und hatte ihn halt lieb gewonnen.
An der Stelle seines Tods habe ich in Gedanken ganz laut nach einem Mishakal Kleriker gerufen ... aber es kam keiner
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16.05.2006, 15:28
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Hm, stimmt irgendwo. Gilthas schlägt sehr nach seinem Vater in seinem Verhalten.
Aber Silvanoshei fand ich einfach nur nervig. Fand irgendwie er war nur ein kleines verzogenes Gör.
Im Allgemeinen fand ich die "alte Welt" auch besser. In der neuen Welt wurde einfach, wie schon erwähnt, einfach zu viel zerstört. Sozusagen komplett umgekrempelt.
Das war einfach nicht mehr das Krynn das ich kennen und lieben gelernt habe. In der guten alten Zeit war noch alles recht überschaubar, und auf einmal bricht alles zusammen. Damit hatte ich so meine kleinen Schwierigkeiten.
Aber andererseits, vielleicht braucht Krynn diese Wandlung, damit es mit den neuen Charakteren weiter existieren kann.
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16.05.2006, 15:55
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An einer radikalen Umwandlung ist im Grunde nichts einzuwenden. Es hat ja schon mal geklappt mit der ersten Umwälzung. Die Macht die Istar und sein Königspriester hatte waren zu unausgeglichen, als das ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse vorherrschen konnte. Deswegen musste ein glatter und vor allen radikaler Schnitt her.
Aber was damals in nachhinein sehr gut beschrieben wurde klappte beim zweiten mal nicht. Und zwar deshalb nicht, weil ein ständiges hin und her die ganze Angelegenheit vermurkst hat.
Erst ein zweiter großer Krieg, dann der Chaoskrieg, danach sind die Götter wieder weg samt Magie, ein aufkommen mystischer Kräfte um wenigstens etwas gegen die Overlords unternehmen zu können, die das ganze Land umgraben. Danach ein wiederkehren der Götter mit ihrer Magie und dann eine Umwandlung dieser Götter oder so ähnlich. So weit bin ich leider noch nicht.
Da stellte sich bei mir gleich ein wenig die Frage heraus. „Na, was wollen wir den nun!“
Charakter die in einen solchen Umfeld entstehen, konnten mir einfach nicht gefallen.
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16.05.2006, 16:21
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Naja, der Unterschied zur ersten Umwälzung ist halt, dass wir die Welt vor der Umwälzung nicht so gut kennen gelernt haben und es nur sehr wenige Geschichten und Charaktere gibt, die dort angesiedelt sind, wärend in dem Chroniken/Legenden Zeitalter die ganzen Hauptpersonen rumhüpfen, die man über ziemlich viele Bücher hinweg begleitet hat.
Vielleicht wäre es für mich auch noch wieder etwas anderes, wenn ich die englischen Bücher, sowohl die alten, als auch die neuen, kennen würde.
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16.05.2006, 16:34
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Ich habe jetzt Eure ganzen Beiträge nicht gelesen... aber gebe einfach mal meine Meinung ab.
Ich kann mich nicht ganz entscheiden, weil:
Ich mag die alten Charaktere viel lieber als die neuen. Das liegt vor allem daran, dass sie über einen langen Zeitraum aufgebaut und beschrieben werden und dass man sich vor allem gut mit ihnen identifizieren kann. Sie sind interessant geschildet und oft sehr liebenswert.
Solche Charaktere findet man (vor allem nicht als Gruppe) nicht mehr in solcher Pracht in den neuen Büchern.
Was ich an den neuen Büchern toll finde, ist die globale Story. Man erfährt so viel über den ganzen Kontinent, die politischen Verwicklungen, etc. Ich lese gerade die Minotauren-Trilogie und bin von den Ereignissen dort sehr angetan. Es macht einfach Spaß zu sehen, wohin sich Krynn entwickelt.
Am schönsten wäre, wenn man mal beides verbinden würde.
Zwar sind - wie Murmel angesprochen hat - Mina und Dhamon sehr interessante Charaktere, aber besonders sympathisch sind sie mir nicht...
________________________________________ Mögen Drachen auf ewig in Deinen Träumen fliegen
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kendro Schattenspiel am 16.05.2006, 16:39 Uhr.
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16.05.2006, 16:36
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Bei der ersten Umwälzung verschwanden zwar die Götter, nicht aber deren Magie.
Ich weiß noch als den letzten Band zuklappte mit den Worten endete, dass die drei Monde weg sind und nur noch ein einziger am Himmel ist.
Ich dachte noch, was soll das denn nun. Fantasy ohne Magie?
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16.05.2006, 17:17
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@ Murmel
Bei mir ist es ebenfalls schon lange her, dass ich die Dhamon Bücher gelesen habe. Und mir geht es genau so wie Indiana und vielen anderen hier.
Ich habe sogar die Dhamon Bücher aufgehört zu lesen, was ich wirklich sehr selten bei einem Buch mache. Und wenn ich jetzt versuche in meiner Erinnerung zu kramen, kommen bei mir die gleichen Empfindungen heraus wie sie Indiana, Loreseeker und Nanami beschrieben haben.
Warum habe ich denn damals nicht aufgehört die Chroniken und Legenden zu lesen? Anscheind weil sie besser waren und die "platten klische Charaktere" entweder keine waren oder besser verpackt wurden.
@ Nanami
Nein, Murmel hat die Bücher sehr wohl gelesen - vor ein paar Tagen erklärte mir Marillion ein Wort (dass ich leider vergessen habe), dass auf solche Leute wie Murmel zutreffen könnte (Murmel, du warst nicht Gegenstand der Unterhaltung :-) ), werde nochmal nachhaken wie das genau lautete - doch er kann solche Aussagen nicht stehen lassen. Wäre geschrieben worden, dass Dhamon nicht platt war sondern die Helden der Lanze wären es gewesen, hätten wir das gleiche Spielchen nur anders herum bekommen: Genügend Argumente warum die Helden der alten Generation auf keinen Fall platt wären.
@ Illendil
Jep, mir geht es ebenfalls so. Möchte mein Krynn in Erinnerung behalten wie es war und deshalb streike ich auch jedes neue DL Buch zu lesen. Bei Drizzt verhält es sich ähnlich, die letzte Trilogie war vorerst ebenfalls die letzte die ich vom guten alten Drizzt gelesen habe.
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„Ich bin ja quasi die perfekte Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Gibt's in der Form ja sonst nur auf dem Straßenstrich.“
B. Stromberg
Urin kennt keine Grenzen.
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16.05.2006, 18:03
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Nanami.
"Wo wir wieder beim amerikanischen "Immer größer Katastrophen? Her damit!" wären... "
-> Das ist keine amerikanische Eigenart, sondern etwas, das überall zu finden ist. Zum Beispiel in sehr starkem Maße auch in der deutschen Perry Rhodan Serie.
Ausserdem ist es eine grundsätzliche und fundamentale Regel beim Schreiben von Romanen: Lasse deine Protagonisten in ausweglose Situationen gelangen, und wenn sie sich dann darin verstricken, dann lasse sie in eine *noch* schlimmere Situation geraten.
Die Legenden habe ich übrigens auch gelesen, Nanami. Chroniken und Legenden waren meine ersten DL Bücher. :-)
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Indiana.
Okay. Nun kann ich dein Empfinden besser nachvollziehen. *nick*
Du hast auch wirklich recht. Dhamon scheint wirkilch hauptsächlich eine Talfahrt zu machen, immer weiter bergab geht es. Und die wenigen positiven Momente oder Zeiten sind eher eine Beruhigung des ansonsten stetigen Verlaufs nach unten. Downfall eben, wie Jean Rabe es selbst betitelt.
Ich persönlich mag dies sehr, ich konnte mich sehr gut mit Dhamon identifizieren, mit ihm mitfiebern. Die Dhamon Saga war für mich neben den Chroniken und den Legenden bzw. den Büchern der hauptsaga die spannendste Trilogie, die ich je gelesen habe.
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Thalas.
Es fällt auf, dass der Ausdruck "platte klischee Charaktere" eine wichtige Rolle in dieser Diskussion zu haben scheint. Was also steckt hinter diesem Ausdruck? Darin liegt der Schlüssel zum Verstehen unserer unterschiedlichen Meinungen und Empfindungen und Empfindungsweisen. So scheint es mir. Sehr spannend.
Leute wie Murmel? Welches Wort erwähnte er denn, was auf mich zutrifft? Das würde mich nun auch interessieren.
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o..o..Murmel Beutelleer..o..o
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17.05.2006, 01:10
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Okeeee... sorry Murmel, dann hab ich dich einfach mit wem anders verwechselt. Perry Rhodan hab ich nie gelesen.
*am Verstand zweifel*
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nanami am 17.05.2006, 09:36 Uhr.
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17.05.2006, 09:35
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Das Wort "platt" hab ich wohl hier in die Diskussion reingebracht. Also ich meinte damit, dass der Charakter Dhamon so vorhersehbar war/ist. Ein immer stetiges absinken, Downfall eben (Klasser Hinweis Murmel).
Ich glaube "langweilig" hätte ichs auch ganz gut nennen können. Also, so hab ichs empfunden, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Bis auf den Geschmack bei den Legenden und Chroniken... da sind wir alle der gleichen Meinung.
________________________________________ Sei mir treu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens reichen! 
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17.05.2006, 22:11
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Seltsam wo ich das hier lese, erinnere ich mich, das ich Dhamons Entscheidungen nicht voraussagen konnte. OK, sein Charakter war nicht von vielen Fasetten geprägt, so das man wenigstens eine gewisse Tendens erahnen konnte, aber wahrscheinlich meinst du Indiana das. Jedoch selbst in diesem beschränkten Rahmen war Dhamon doch nciht wirklich langweilig. Wenn ich da an andere Charaktere denke, die haben mich eher zum Gähnen gebracht.
________________________________________ Rechtschreib- und Grammatikfehler habe ich mit Sorgfalt in diesen Beitrag eingefügt. Dies mache ich nur, um euch die größtmöglichste Unterhaltung zu bieten, zu der ich fähig bin.
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17.05.2006, 22:30
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Ja, stimmt schon. Aber die eigentliche Frage hier war ja, fandet ihr die alten Helden besser oder die neuen.
Wenn ich Dhamon also mit Sturm vergleiche, haben beide wie Murmel schon sagte, das Glück nicht gerade mit Löffeln zu sich genommen. Dennoch war/ist Sturm mir lieber, weil näher, menschlicher. Was weiß ich wie mans ausdrücken kann.
Line hat das ganz gut gesagt: "Darin zu lesen, erzeugt ein heimeliges Gefühl - so ein "Kamin + Tasse Tee / Glas Wein Gefühl"
Da isses nämlich. Mein Kamin, mein Whisky, mein DL-Buch
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18.05.2006, 23:02
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Dann stellt sich wieder einmal die Frage, fehlt es der neuen Generation an Charakterlichen Tiefe? Oder in engeren Sinne, hat die neue Generation zu wenig menschliches an sich?
Diese Frage ist ja schon von der einen Seite mehrfach dargestellt und von der anderen Seite wehement verneint worden.
Beispiel
Palin
Verheiratet und Familienvater
Oberhaupt der weißen Roben und Vorkämpfer gegen die Overlords
Scheut sich selbst im fortgeschrittenen Alter nicht, sich Gefahren auszusetzen, damit die Völker Krynns überleben (Befreit) werden
Ist bei weiten kein Übermagier der Berge versetzen könnte. Er kennt seine Grenzen und zeigt hier und da Schwächen
Also das sieht doch schon mal recht menschlcih aus. Eine ähnliche Liste könnte ich für Dhamon nicht wieder geben. Aber mit Sicherheit für jeden aus der alten Generation
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20.05.2006, 00:38
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